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Hätte der Knatsch vermieden werden können? 
Die Wiler Nachrichten berichteten am 31. Mai 2018 über den Kampf zur Erhaltung vom Haustierkrematorium durch einen Neubau mit Erfüllung der neuen Vorschriften.
Die Anteilnahme am Schicksal des Haustierkrematoriums Fried-Baum in Münchwilen war auf den sozialen Medien sowie der WN-Website gross. Im Nachgang zum Artikel von letzter Woche meldete sich auch die Gemeinde zu Wort.

Nachfolgender Text erschien und Sie können uns Ihre Meinung hier hinterlassen.

St.Margarethen Der WN-Artikel über die ungewisse Zukunft des Haustierkrematoriums Fried-Baum von letzter Woche («Haustierkrematorium Münchwilen: Zerstören Auflagen ein Lebenswerk?») sorgte für viel Aufregung. In sozialen Netzwerken wurde fleissig kommentiert (Kasten) und auch die Gemeinde sah sich zu einem Statement gezwungen. Dies, nachdem das Bauamt zuvor auf das laufende Verfahren verwiesen hatte. Die WN gingen noch weiter auf Spurensuche, beim Architekten und Bauleiter sowie dem GEP-Planer, zuständig für die Entwässerungsplanung.

Becken selbst eingebrockt

Die Gemeinde Münchwilen veröffentlichte am Freitag eine Medienmitteilung und sprach darin davon, in Misskredit gebracht worden zu sein. Der Gemeinderat verweist darauf, dass das Retentionsbecken, an welchem sich Fried-Baum-Besitzer Marcel Thurnheer stört, bereits so in den von ihm unterschriebenen Eingebeplänen zur Baubewilligung enthalten sei. «Das Becken, welches als Behördenwillkür, Bauverhinderung und Existenzgefährdung dargestellt wird und die Gemüter der Region zu erregen droht, hat sich der Bauherr also selbst eingebrockt», sagt Guido Grütter auf Anfrage. Es sei lediglich in die Baubewilligung übernommen worden. Grütter verweist darauf, dass Thurnheer und dessen Architekt Rekurs gegen die Baubewilligung hätten einlegen können oder ein neues Baugesuch einreichen. «Dies allerdings gegen die eigene Planung», so Grütter. Denn mit dem Retentionsbecken, dessen Standort oder Grösse hätte die Gemeinde nichts zu tun. «Wir planen so etwas ja nicht. Wir lassen das Baugesuch nach der Eingabe prüfen, mehr nicht. Es herrscht ja Gewaltentrennung.» Die komplette Medienmitteilung der Gemeinde ist auf der WN-Website aufgeschaltet.

Wer hatte die Idee?

Der 65-jährige Marcel Thurnheer gibt zu, die Eingabepläne unterschrieben zu haben. Und räumt auch gleich seinen womöglich grössten Fehler ein: «Das mit diesem Becken war mir so nicht bewusst. Ich hätte die Pläne eingehender und genauer studieren sollen, das gebe ich zu». Für die Planung des Beckens verantwortlich waren der für Münchwilen zuständige GEP-Ingenieur Jürg Widmer vom bhaTeam und der von Marcel Thurnheer engagierte Architekt Cäsar Laveroni. «Zuerst wollte ich das Wasser auf dem Grundstück versickern lassen. Am liebsten natürlich unterirdisch», sagt Laveroni. Weil aber auf dem Grundstück des Neubaus viel geteert werden sollte, gestaltete sich das schwierig. «Und ich verliess mich auf die Empfehlung des Experten», sagt er und ergänzt sogleich: «Ich wollte nichts machen, dass am Ende nicht stimmt». Mit Experte ist Jürg Widmer gemeint. Hat er das 180 Quadratmeter grosse Retentionsbecken also zu verantworten? «Nein, die Bauherrschaft wollte das so. Ich hätte eine unterirdische Lösung mit wasserdichten, verschlossenen Kunststoffblöcken oder einem Röhrensystem mit reduziertem Ablauf vorgezogen», sagt er.

Weg über neues Baugesuch

Wie geht es nun weiter? Sowohl die Gemeinde als auch Jürg Widmer weisen darauf hin, dass ein neues Baugesuch mit einer angepassten Entwässerung eingereicht werden könne. Klar koste dies nochmals etwas Geld, aber es würde das Problem mit dem Retentionsbecken lösen. Widmer spricht in diesem Zusammenhang von Mehrkosten in der Höhe von etwa 5000 bis 10'000 Franken. Das zweite Problem, jenes mit der Abparzellierung des Waldes, ist dann aber noch nicht gelöst. In dieser Sache verweist der Gemeinderat in seiner Mitteilung darauf, dass dieser Waldabschnitt seit 2012 in der vom Volk genehmigten Zonenplanung eingetragen sei und somit für die Bauherrschaft eine zwingende Planungsgrundlage darstelle. Alles Weitere liege beim Kanton. Dieser beschäftigt sich derzeit noch mit der Sache. Eine von der Bauherrschaft und deren Anwalt gestellte Frist bis 25. Mai konnte das Forstamt nicht einhalten. In einem Schreiben bitten sie aus Gründen der Ferienabwesenheit um eine Fristverlängerung bis zum 14. Juni.

Hoffen auf eine Halle

«Die Gemeinde wies in einem Brief darauf hin, dass ich mit den Auflagen eine rechtskräftige Baubewilligung besitze und mit dem Bau starten könne. Ohne die Abparzellierung bringt mir die Bewilligung aber überhaupt nichts», fasst Marcel Thurnheer die aktuelle Situation zusammen. Auch er hat die grosse Anteilnahme mitbekommen und freut sich. Trotzdem hat er wenig Hoffnung, noch zu seinem Neubau zu kommen und das Krematorium weitergeben zu können. «Ich setze meine Hoffnungen nun in eine allfällige Halle, die uns jemand zur Verfügung stellen kann.»

Michael Anderegg



Beitrag verfasst am 31.05.2018
von Anderegg




Medienmitteilung Gemeinderat Münchwilen
Unter der Schlagzeile „Strenge Behörden gefährden Zukunft des Tierkrematoriums“ wird in der Ausgabe der Wiler Nachrichten vom 24. Mai 2018 die Arbeit der Behörden von Münchwilen in Misskredit gebracht. Doch die wesentlichen Fakten wurden unter der Schlagzeile nicht dargestellt. Dabei sind sie öffentlich zugänglich.

Die Bauherrschaft des neuen Tierkrematoriums in St. Margarethen beklagt sich gegenüber der Wiler Nachrichten öffentlich darüber, dass in den Auflagen zur Baubewilligung ein Retentionsbecken gar nicht ausgeführt werden könne und ein Wald entlang des Trungerbachs auf seinem Grundstück gar kein Wald sei.

Tatsache ist, in den Eingabeplänen die die Bauherrschaft und sein Architekt im Oktober 2017 eigenhändig unterschrieben eingegeben haben, ist das Retentionsbecken eingezeichnet. Genau so wie in den Plänen eingezeichnet, wurde das Retentionsbecken als Auflage in die Baubewilligung übernommen. Das Retentionsbecken, welches nun als Behördenwillkür, Bauverhinderung und Existenzgefährdung dargestellt wird und die Gemüter der Region zu erregen droht, hat sich der Bauherr selbst eingebrockt. Nun wählt die Bauherrschaft den Weg über die Medien an die Öffentlichkeit und stellt sich als Opfer strenger und uneinsichtiger Behörden dar. Sie hätte einen Rekurs gegen die Baubewilligung machen oder ein neues Baugesuch einreichen können. Dies allerdings gegen die eigene Planung.

Tatsache ist auch, der Wald entlang des Trungerbachs, der gemäss Bauherrschaft auf dessen Grundstück nun plötzlich kein Wald mehr sein soll, ist seit 2012 in der vom Volk genehmigten Zonenplanung eingetragen und somit für die Bauherrschaft eine zwingende Planungsgrundlage. Dies selbst dann, wenn das der Bauherrschaft und dem journalistischen Kommentator im Lichte des gewünschten Neubaus als unpassend erscheint.

Es ist angebracht und unbedingt richtig, wenn die vierte Gewalt, also die Medienschaffenden, kritisch nachfragen und aufgedeckte Willkür aller Art an den medialen Pranger stellen. Wenn aber wichtige Fakten, die einfach zugänglich sind weglassen werden um damit eine kollektive Erregung unter der Leserschaft zu erreichen, dann fehlt die journalistische Verantwortung. Gut ist die journalistische Verantwortung hierzulande die Regel.

Antwort verfasst am 31.05.2018

Aufruhr in den sozialen Medien
Der WN-Artikel über das bedrohte Haustierkrematorium Fried-Baum in St.Margarethen sorgte auf der WN-Website sowie auf Facebook für viel Interaktion. Kaum ein anderer Artikel wurde so oft geteilt (Stand Mittwoch, 8 Uhr: 127x) und kommentiert wie dieser. Neben Seitenhieben auf die Behörden ist der Tenor fast überall gleich: Man lobt Marcel Thurnheer für seine Art und Arbeit und findet es schade, wenn das Fried-Baum schliessen müsste. Man hofft auf eine Lösung.

Antwort verfasst am 31.05.2018

Unglaublich
Iris Heusser am 31.05.2018 11:43:47 Beitrag melden Hallo Gemeinde Das kann ja wohl nicht wahr sein Warum legt die Gemeinde einem rechtschaffenen Mann soviel Steine in den Weg, denke das ist pure Willkür.....ich hoffe dass Herr Thurnheer sein Lebenswerk das er mit soviel Liebe und Mitgefühl betreibt in seinem Sinne weiter machen kann , es macht mich unheimlich traurig was da abgeht, ich hoffe auf

Antwort verfasst am 31.05.2018
von Iris Heusser

Trauerspiel
Ist eigentlich das erklärte Ziel der Behörden, seinen Bürgern, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, "ans Bein zu pinkeln", statt einmal Hand zu bieten. Die Schadenfreude hinter dem Satz, "das hat sich der Bauherr selbst eingebrockt", ist beinahe greifbar. Man kann ja für lächerliche 5 - 10`000.-, eine neue Eingabe machen. Ob es bei eigenen Belangen auch so bürokratisch abläuft ? Ein Trauerspiel !

Antwort verfasst am 31.05.2018
von Renato Brunner

Bananenrepublik
Was regen wir uns auf ? Das ist einfach nur der ganz normale Behördenwahnsinn, der Existenzen gnadenlos über die Klinge springen lässt. Ein Satzzeichen falsch platziert und: "aus die Maus". Korrektur nur mit erheblichem finanziellem Mehraufwand möglich. Es lebe die Bananenrepublik !

Antwort verfasst am 31.05.2018
von Simon

Typisch Münchwilen "Halbwahrheit und Schutzbehauptung"
Baugesuche müssen Unterzeichnet sein! Beckenflächen sind über die zu Bebauende Parzelle zu rechnen, ohne fremde Bauten. Anfragen sollten Beantwortet werden. Die nötige Land Teilung wurde vom Kanton untersagt. Trotzt dem wurde eine Bewilligung erteilt. Gesuche werden durch Kanton und Gemeinde verzögert. Und nun steckt man den Schwarzen Peter dem Bauherrn zu. Zeit den Gemeinderat abzusetzen!

Antwort verfasst am 31.05.2018
von Cello

Keine Steuerzahler mehr nötig
Wieder schlägt der Amtsschimmel zu und wäscht sich dann die Hände in Unschuld. Den Bauherrn auf Spezielles Aufmerksam machen ist wohl nicht möglich. Die Fried-Baum ist bestimmt ein guter Steuerzahler. Aber die Gemeinde Münchwilen hat ja genügend davon. Warum lässt sie es zu, ein solches Unternehmen wegziehen zu lassen anstatt Hand zu bieten. Aber unnütze Bewilligungen erteilen bringt ja auch Geld.

Antwort verfasst am 02.06.2018
von Roger

Muster erkennbar
Von den Behörden hinzugezogene, notabene mit Steuergeldern vergütete Ingenieurbüros, verfügen meist Auflagen, die für die Bauherrschaft sehr kostspielig und schwer, bis schier unmöglich zu erfüllen sind. Auf aufschlussreiche Erklärungen, wartet man meist vergebens. Dieses Vorgehen lässt ein behördliches Muster erkennen, welches in der Privatwirtschaft zum Scheitern verurteilt wäre. Unverständlich.

Antwort verfasst am 03.06.2018
von Nicola

Abenteuerliche Vorgehensweise
Die ganze negative Berichterstattung lässt die betroffene Behörde in keinem guten Licht erscheinen. Als ehemaliger Einwohner, kann ich mir die abenteuerliche Vorgehensweise der jeweiligen Amtsinhaber, lebhaft vorstellen. Ich für meinen Teil, bin jedenfalls froh, ins vergleichsweise geradezu unbürokratische St. Galler Rheintal verzogen zu sein.

Antwort verfasst am 04.06.2018
von Markus

Freie Bürger
Wir leben in einem freien Land und haben eine Menge mitzubestimmen. Trotzdem werden seitens der Behörden uns Bürger derartige Auflagen gemacht, und es wird vorgeschrieben, was, wie und in welcher Form wir unseren eigenen Grund und Boden nützen dürfen. Ganz klar müssen einige Regeln eingehalten werden, das was aber betreffend Erneuerung des Tierkrematoriums abgeht, überspannt den Bogen eindeutig.

Antwort verfasst am 05.06.2018
von Sonja


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